- Umfassende Funktionalitäten mit intuitiver Bedienung
- Reibungsloser Echtstart in bundesweit über 40 Ausländerbehörden
- Start des elektronischen Datenaustauschs zwischen den Ausländerbehörden XAusländer im November
Ulm, 22. September 2011 – Die INFOMA® Software Consulting GmbH, Ulm, hat die Anforderungen im Zusammenhang mit der europaweiten Einführung des elektronischen Aufenthaltstitels (eAT) in ihrem Verfahren für das Ausländerwesen ALWsystem vollständig umgesetzt. Den Anwendern der INFOMA®-Lösung stehen damit umfassende Funktionalitäten für die Neuerungen rund um den eAT zur Verfügung. Die einfache und intuitive Bedienung, die durch umfangreiche Hilfestellungen und Plausibilitätskontrollen ergänzt wird, gewährleistet einen komfortablen Einsatz. Im Rahmen des komplexen und anspruchsvollen Softwareprojekts informierte INFOMA® frühzeitig in mehreren Seminaren mit rund 200 Teilnehmern detailliert zum Themenbereich. In einem parallel durchgeführten Feldtest nach den Vorgaben des Bundesamts für Flüchtlinge und Migration (BAMF) mit einer ausgewählten Behörde wurden alle neuen Geschäftsprozesse im Zusammenspiel mit dem INFOMA® ALWsystem erfolgreich erprobt. Der Echtstart erfolgte zum vorgegebenen Termin 1. September 2011 bei mehr als 40 Ausländerbehörden aus dem gesamten Bundesgebiet.
Mit der für alle EU-Mitgliedsstaaten verpflichtenden Einführung des eAT im Kreditkartenformat werden der bisherige Aufenthaltstitel, die Aufenthalts- und Daueraufenthaltskarte sowie der Ausweisersatz in Papierform abgelöst. Ziel ist neben der einheitlichen Gestaltung, einen missbräuchlichen Einsatz durch die Speicherung biometrischer Daten auf einem kontaktlosen Chip im Karteninneren zu verhindern.
Zahlreiche Funktionen für neue Abläufe
Um die Anforderungen für die damit verbundenen Prozesse im ALWsystem abzudecken, hat INFOMA® umfangreiche Funktionalitäten neu entwickelt. Zu den wichtigsten Funktionen gehört unter anderem die Antragserfassung inklusive Erfassung der biometrischen Daten Lichtbild, Unterschrift und Fingerabdrücke sowie – falls erforderlich – auch die sofortige elektronische Anfrage an die Sicherheitsbehörden. Die elektronische Übermittlung der Bestelldaten an die Bundesdruckerei, die Verwaltung der Bestellungen einschließlich der Verarbeitung der Produktionsnachrichten und die Registrierung der Dokumentenlieferung mit Qualitätskontrolle und optionaler Benachrichtigung der Antragsteller zur Abholung sorgen ebenfalls für vereinfachte Arbeitsabläufe. Ein weiterer Geschäftsprozess unterstützt die Ausgabe der Dokumente mit Einholung der notwendigen Unterschriften, optionaler Fertigung des Zusatzblattes für Nebenbestimmungen, ggf. Deaktivierung der Online-Ausweisfunktion und auf Wunsch Setzen der persönlichen PIN für die Online-Ausweisfunktion. Auch Änderungen im Lebenszyklus des eAT, zum Beispiel der Anschrift, der Nebenbestimmungen u.v.m., sind automatisiert möglich. Über die Funktion Änderungsdienst werden die Chipdaten des eAT geändert und auch die erforderlichen Ausdrucke automatisiert erzeugt. Weitere Leistungsmerkmale vervollständigen das Produkt.
Bereits seit Mai 2011 hatten die INFOMA®-Anwender auf Wunsch die Möglichkeit, einen Großteil der neuen Funktionalitäten für den eAT zur Produktion der Reiseausweise im Echtbetrieb einzusetzen und dadurch erste praktische Erfahrungen zu sammeln. Den vollen Funktionsumfang einschließlich des Datenaustauschs mit der Bundesdruckerei und Sperrdienst konnten alle Ausländerbehörden während eines knapp dreimonatigen Testbetriebs erproben. Dazu führte INFOMA® für die Anwender ein Monitoring durch, um einen reibungslosen und erfolgreichen Ablauf sicherzustellen.
Baldiger Start für XAusländer
Auch das nächste große Projekt im Bereich Ausländerwesen wirft bereits seine Schatten voraus. Am 1. November 2011 startet XAusländer, mit dem der elektronische Datenaustausch zwischen den Ausländerbehörden geregelt wird. Hier haben die Ulmer die Entwicklungen bereits abgeschlossen und befinden sich momentan in der Testphase.
Infoma_PI eAT.pdf |